Wanderreiten für Kinder – Ab ins Wendland

Ziemendorf Ahrendsee

Juhu! Endlich ist es soweit! Leni hat vermutlich seit Wochen schon unruhig geschlafen und ist tierisch aufgeregt. Ihr erster Wanderritt steht bevor! Und gleichzeitig ihr erster Urlaub mit den eigenen Pferden!

Heute ist endlich alles gepackt, der Hänger vollgestopft, Brötchen geschmiert, der Hund gefüttert, die Sattelkammer leergeräumt. Alles ist in Hänger und Auto verstaut und ich hoffe wirklich, ich habe nichts vergessen. Es ist an so viel zu denken, wenn man für ein Kind, einen Hund, zwei Pferde und sich selbst alles mitnehmen muss! Die Vorbereitungen haben mich gestern und vorgestern in Anspruch genommen, aber die Vorfreude ist groß!

Das Wetter spielt auch mit, und so kann ja gar nichts mehr schief gehen. Ich packe nun den Rest zusammen, Leni ist auch schon wach, dann müssen wir noch den Reifendruck beim Hänger prüfen, ein Heunetz in den Hänger packen und dann fahren wir zur Weide. Die Pferde sind ja in 2 Minuten verladen, und schon kann es los gehen!

Wir melden uns aus dem wunderschönen Wendland wieder. Wir machen eine feste Station in Ziemendorf am Ahrendsee und von dort aus einen 2-Tägigen mini-Wanderritt nach Prezelle und zurück. Und natürlich baden wir bei dem Wetter jeden Tag mit den Pferden im Ahrendsee!

Ach ja, das Handynetz dort ist SEHR schlecht – es kann also sein, dass ihr von uns gar nichts oder erstmal nur Texte ohne Bilder zu lesen bekommt.

Bis später!

Ponywaldschänke bei Regen, Regen, Regen

Pause

Natürlich, da ist es den ganzen Mai so wunderschön sonnig und warm, und als Leni – mein Nachwuchswanderreitertalent und Patenkind – und ich endlich unseren längsten gemeinsamen Ausritt starten mit Pause an der Ponywaldschänke, regnet es.

Angesagt war allerdings trockenes Wetter, und so haben wir doch etwas blöd aus den Regenklamotten geschaut, als es nur noch regnete.

Zum Glück hatten wir alles dabei – Regenhose und Wachsjacke für Leni und den riesigen Mantel von Loesdau für mich (und Rocco).

Es regnete wirklich vom 3. Kilometer an, bis wir wieder an der Weide waren. Die Pause an der Ponywaldschänke fiel besonders nass aus, aber wir trotzdem dem Regen, saßen unter der Kastanie am Anbinder und aßen unser leckeres bestelltes Mittagessen. Pah! Wen stört schon Regen!

Ein Wanderreiter kennt keinen Schmerz 😉
Rocco und Hördur waren allerdings beide nicht so begeistert. Trotz des Wetters war Rocco sehr langsam und kaum zum Galopp zu bewegen. Vielleicht hatte er über Nacht zu sehr gefroren und war davon müde und verkrampft. Ich beschloss daraufhin, ihn in Zukunft – so ungern ich das tue – bei solchem Wetter mit Regendecke auf die Weide zu stellen. Wenn er SO viel Energie verbraucht, nur um warm zu bleiben, ist es das nicht wert.

Und siehe da, als er am nächsten Tag – mit Decke – unterwegs war, war er wieder bester Laune.

Nach unserem ziemlich nassen und für Leni auch irgendwann kalten Ausritt gab es eine heiße Badewanne für Leni, eine heiße Dusche für mich, einen Bademantel für Gina und dann Abends noch leckere gegrillte Burger bei Freunden zum WM-Aus für Deutschland.

Zum Glück ist das Wetter für unseren geplanten Urlaub und Wanderritt deutlich besser!!