Wanderreit-Training bei Frühlingswetter

Juhuuu es geht los! Endlich wird es heller, wärmer und freundlicher! Und bei diesen tollen früh-Frühlingstemperaturen merke ich dann auch, dass ich tatsächlich ein 6jähriges Pferd gekauft hab. Quarter oder nicht, coole Socke oder Wirbelwind, bei dem Wetter drehen sie alle durch. Nur die Lungenkranken nicht, die stehen rum und freuen sich übers Nichtstun.

Sly, Gina und ich waren heute wieder mit Chris und Jiccomo ausreiten. Jiacco legt als halb-Traber ein ziemliches Tempo vor, und ich bin so stolz und froh über meinen hübschen Sly, dass er da sehr gut mithalten kann! 😊😍

Wir waren endlich mal wieder im Forst Klövensteen und sind einige Male schön flott galoppiert. Sly und Jiaccomo hatten beide tierischen Spaß an unserem Ausritt, von uns natürlich auch Gina ganz zu Schweigen.

Nach ca. 9km war Sly dann aber auch langsam müde. Wir haben die beiden trotzdem noch einmal zu einem kurzen Galopp überredet und danach sind beide Pferde in flottem Schritt nach Hause gelaufen.

Ich freu mich so auf alles, was da noch kommt!

 

Ponywaldschänke bei Regen, Regen, Regen

Pause

Natürlich, da ist es den ganzen Mai so wunderschön sonnig und warm, und als Leni – mein Nachwuchswanderreitertalent und Patenkind – und ich endlich unseren längsten gemeinsamen Ausritt starten mit Pause an der Ponywaldschänke, regnet es.

Angesagt war allerdings trockenes Wetter, und so haben wir doch etwas blöd aus den Regenklamotten geschaut, als es nur noch regnete.

Zum Glück hatten wir alles dabei – Regenhose und Wachsjacke für Leni und den riesigen Mantel von Loesdau für mich (und Rocco).

Es regnete wirklich vom 3. Kilometer an, bis wir wieder an der Weide waren. Die Pause an der Ponywaldschänke fiel besonders nass aus, aber wir trotzdem dem Regen, saßen unter der Kastanie am Anbinder und aßen unser leckeres bestelltes Mittagessen. Pah! Wen stört schon Regen!

Ein Wanderreiter kennt keinen Schmerz 😉
Rocco und Hördur waren allerdings beide nicht so begeistert. Trotz des Wetters war Rocco sehr langsam und kaum zum Galopp zu bewegen. Vielleicht hatte er über Nacht zu sehr gefroren und war davon müde und verkrampft. Ich beschloss daraufhin, ihn in Zukunft – so ungern ich das tue – bei solchem Wetter mit Regendecke auf die Weide zu stellen. Wenn er SO viel Energie verbraucht, nur um warm zu bleiben, ist es das nicht wert.

Und siehe da, als er am nächsten Tag – mit Decke – unterwegs war, war er wieder bester Laune.

Nach unserem ziemlich nassen und für Leni auch irgendwann kalten Ausritt gab es eine heiße Badewanne für Leni, eine heiße Dusche für mich, einen Bademantel für Gina und dann Abends noch leckere gegrillte Burger bei Freunden zum WM-Aus für Deutschland.

Zum Glück ist das Wetter für unseren geplanten Urlaub und Wanderritt deutlich besser!!