Seminar “Leistungsbereitschaft bei lungenkranken Pferden steigern”

COB Inhalieren Akku

Alles ist gepackt und vorbereitet – jetzt muss ich nur noch schnell ins Bett, schlafen, und dann gehts morgen sehr früh los! Ich fahre morgen mit Rocco und in Begleitung meiner Reitbeteiligung Christine zu einem Seminar, wo es um die Steigerung der Leistung von lungenkranken Pferden geht. Als eine Freundin mir dieses Seminar vor kurzem bei Facebook zeigte, füllte ich sofort das Teilnehmer-Formular aus – mit Pferd!
Denn was dieses Thema angeht, haben wir ja wirklich eine lange Geschichte hinter uns und kommen einfach nicht mehr so richtig auf Leistung.
Nachdem Rocco von der Kur zurück war, war er ja Leistungsbereit wie seit Jahren nicht mehr. Plötzlich waren 3-Stunden-Ritte bei sommerlichen Temperaturen gar kein Problem mehr und wir konnten den kleinen Wanderritt im Oktober locker wegstecken. Doch zum Herbst und Winter ging es dem kleinen Tiger wieder etwas schlechter…
Seit er nun nach Anleitung entgiftet wird und außerdem eine Decke trägt (bzw. trug, denn jetzt wo er so viel Fell abwirft und es wärmer wird, bleibt die Decke wieder im Schrank), scheint sein Energielevel deutlich besser zu sein. Er ist wieder quatschiger drauf und möchte – zumindest auf den Reitwegen – auch wieder laufen. Aber trotzdem bleibt die aufgeblähte Lunge, der sehr, sehr harte, feste Bauch und eben trotz allem die extreme Tagesform-Abhängigkeit.
Ich weiß im Moment wirklich nicht, wie ich ihn für einen weiteren Wanderritt in diesem Jahr auftrainieren soll. Vielleicht ist er ja auch einfach nicht mehr Leistungsfähig genug dafür – außer, er würde dauerhaft an der See stehen. Denn wie gesagt, als er von der Kur zurück kam, war er ja für ein paar Monate wieder der uralte, 5jährige Rocco.
Ich bin sehr gespannt, was uns morgen erwartet und wie sie Rocco einschätzen.
Um 9:00 Uhr müssen wir in Bad Oldesloe zu dem Seminar sein und sind erst spät am Abend zurück. Wird ein langer Tag! Also – gute Nacht!

Statt SPO eine Heimrunde und wenig Luft

Aufgrund der Wettervorhersage mussten wir leider unsere Fahrt nach Sankt Peter Ording heute abblasen. Dafür sollte es wenigstens hier trocken bleiben und wir entschlossen, einen Ausritt in unseren Gefilden zu machen. Immerhin sind die Böden wieder aufgetaut und jetzt schwimmen wir wieder im Matsch 😳🙄

Wieder einmal lief Rocco nur im Schneckentempo hinter seinem Kumpel Hördur hinterher. Diesmal war ich schlauer und saß gar nicht erst auf. Da die ersten 3 km sowieso nur Spurenwege sind, laufe ich nun einfach vor ihm her und lasse ihn sein Tempo bestimmen. Die Zügel kann ich dabei einfach über den Sattel hängen und ihn hinterher trotten lassen, während ich neben Tini laufe und mich mit ihr unterhalte. Tatsächlich ist Rocco immer weiter zurück gefallen und kam nicht einmal auf das übliche Handzeichen angetrabt, um sich ein  Leckerli abzuholen. Das funktioniert normalerweise immer, wenn es ihm denn gut geht.

Bei den Reitwegen angekommen, saß ich dann endlich auf und als Hördur dann vor ihm her galoppiert ist, kam Rocco auch in Schwung.

Das währte natürlich nicht sehr lange. Nachdem wir 3 Mal galoppiert sind, war die Atmung hoch und wir hatten sowieso wieder nur noch Asphalt vor uns. Als Rocco dann 15 Minuten später wieder nur hinterher trottete, sass ich ab und ließ ihn wieder in seinem Tempo hinterher laufen. Wieder wurde er langsamer, und seine Atmung hatte sich längst noch nicht vom Galopp beruhigt. 30 Atemzüge pro Minute können einfach nicht angehen, wenn der letzte Galopp schon 20 Minuten her ist😞

Wieder wurde Roccos Abstand immer größer, obwohl Hördur gar nicht besonders flott ging. Wir warteten immer wieder auf ihn, und dann ließ er sich wieder zurückfallen. Selbst als wir nach 40 Minuten Schritt im Stall ankamen, war die Atmung immer noch nicht auf Normalniveau zurück.

dicke Lunge 😞

auf dem Foto kann man ganz gut sehen, wie Roccos Lunge aufgebläht ist und sich dadurch der Bauch in die Breite dehnt. Als ich heute den Sattelgurt beim Satteln ein Loch enger machen wollte, wehrte sich Rocco sofort mit einem Tritt gegen den Bauch. Ich tastete seinen Bauch ab, der wieder einmal extrem fest war. Der arme Kerl hat ständig so einen angespannten Bauch, weil die Lunge alles auseinander drückt und er mit dem Bauchmuskel versucht, die Luft rauszudrücken 😢

als Nächstes Experiment werden wir eine Entgiftung starten und auch seine Ernährung etwas umstellen. Ich hoffe wirklich, dass ihm das besser durch den Winter hilft. Vielleicht ist es wirklich Heulage, mit der er im Endeeffekt jetzt Probleme hat. Denn im Sommer ging es ihm ja sehr gut, als er von der Kur kam. Der Winter scheint irgend etwas für ihn bereit zu halten, mit dem er nicht klarkommt und ich versuche, die Ursache zu finden. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen…

Wenn die Entgiftung die Lösung ist, dann wäre ich sehr froh. Denn andernfalls wüsste ich nicht, wie ich Rocco im Winter wo anders als an der Nordsee halten sollte, ohne ihm zu schaden.

Ich hoffe, wir finden bald einen neuen Termin um nach Sankt Peter Ording zu fahren. Und ich bin wirklich gespannt, ob Rocco sich dann wieder aufführt wie ein dreijähriger Hengst 🙈

 

 

Rückfall überstanden!

COB Rückfall

Puh!
Seit einer Woche kommt mir auf der Weide wieder ein schlankeres, gut gelauntes Pferd entgegen! Die Bauchatmung ist deutlich zurückgegangen, er drückt viel weniger nach um die Luft aus seiner Lunge zu pressen.. Nur noch ganz leicht sieht man den Bauchmuskel dann. In den letzten Wochen hat Rocco wieder sehr krampfartig ausgeatmet und nachgedrückt, so dass ich nur vom Zusehen schon Bauchmuskelkater bekommen habe.

Vor einer Woche ist er dann ja mit mir wie ein Verrückter durch den Wald gefetzt. Wir inhalieren nun seit einer Woche mit einem zusätzlichen Schleimlöser, da das Inhalieren mit NaCl, teilweise mit 3% NaCl und sehr sehr viel Bewegung sowie Schleimlöser im Futter anscheinend nicht ausgereicht haben, um Rocco von dem festgesetzten Zeug zu befreien.
Samstag berichtete meine Reitbeteiligung dann, dass ihm auf dem 3-stündigen Ausritt viel Zeug aus der rechten Nüster gelaufen sei. Sehr gut!
Als ich dann einen Tag später bei Rocco war, kam mir plötzlich wieder ein viel schlankeres Pferd entgegen. Der Blähbauch (bzw. die Blählunge) war verschwunden.
Wahnsinn!
Was doch so ein kleiner Zusatz zum Schleimlösen plötzlich auslösen kann!

Auch beim Reiten war Rocco gut drauf und ging brav vorwärts-abwärts. Er konnte wieder den Rücken hochwölben, konnte wieder rund galoppieren und auch im Galopp den Kopf in die Tiefe dehnen.

Heute sind wir dann wieder für eine kurze Runde ins Gelände aufgebrochen, nachdem der arme Rocco wieder an seinem Inhalator gehangen und Schleimlöser und NaCl inhaliert hat…

Auch hier hat man einen deutlichen Unterschied gemerkt: Rocco war zwar ganz entspannt drauf, ist aber fleißig getrabt und wollte die ganze Zeit galoppieren. Selbst durch matschige Stellen ist er einfach hindurchgetrabt oder sogar galoppiert. Das hat er wirklich lange nicht mehr gemacht – sonst umgeht er diese Stellen, egal was man oben drauf veranstaltet, um ihn hindurch zu reiten.
Wir sind auf unserem heutigen Ausritt tatsächlich trotz leicht matschiger Wege von 40 Minuten die letzten 30 Minuten Trab und Galopp geritten, unterbrochen nur von sehr kurzen Schrittphasen. Roccos Atmung war die ganze Zeit bestens und er hat nicht mit Gina um die Wette gehechelt.

Auch hat man gemerkt, dass er sich beim angaloppieren viel mehr auf die Hinterhand setzt. Ich bin begeistert.
Also sind wir nach dem Ausritt auch noch kurz auf den Reitplatz gegangen, um noch etwas am Linksgalopp zu arbeiten (Rocco galoppiert im Gelände immer rechts an und man muss wirklich kämpfen, um ihn mal links angaloppiert zu bekommen).
Obwohl der Wattreitplatz schön fest war und nur an wenigen Stellen ein wenig Wasser stand, ging Roccos Atmung dort im Galopp sofort in die Höhe. Wir sind 4-5 Zirkel galoppiert und ab und zu ein paar Meter Schritt oder Trab geritten. Trotzdem war Roccos Atmung auf einmal auf 72 Atemzüge pro Minute!

Es ist schade, dass Rocco solche Schwierigkeiten mit diesem Reitplatz hat, denn wer kann nach diesem Sauwetter in den letzten Wochen schon behaupten, sein Reitplatz wäre fest und fast trocken?
Aber so bin ich wieder um eine Erfahrung reicher und weiß, dass der Reitplatz generell für ihn schwierig ist, fast unabhängig von seiner Tagesform.

Rebekka gab mir heute noch mit, dass ich ca. alle 3 Monate bei Rocco mit einem solchen “Rückfall” rechnen und ihn auf jeden Fall alle 3 Monate intensiv unterstützen muss. Das heißt, ich habe jetzt bald ein bisschen Pause, Rocco muss den Inhalator bald nur noch 1x pro Woche sehen, und in 3 Monaten geht das Ganze wieder los. So kann man sich wenigstens darauf einstellen, alle Mittelchen vorher zu besorgen oder auf Vorrat anzulegen. Und vielleicht wird es ja beim nächsten Mal nicht so langwierig, denn diesmal werde ich auf jeden Fall nach 3 Monaten mit intensiver Schleimlösungstherapie anfangen und nicht erst darauf warten, bis die Symptome zu sehen sind..

 

Reiten am Strand – Sankt Peter Ording

(Achtung, das Video hat ca. 50 MB!)

Am vergangenen Samstag (11.11.) war es soweit – endlich konnte ich unabhängig von anderen Fahrern und Autobesitzern einen Trip mit zwei Pferden starten und das neue Auto einweihen! Da unser Zugfahrzeug leider Anfang des Jahres weg musste, habe ich mir ein Auto gekauft, das 2-Pferde-tauglich ist: einen VW Tiguan. Endlich Allrad, endlich genug Zuglast!

Die Wettervorhersage für Samstag war leider schrecklich, und so packten Tini, die mich mit ihrem Isländer Hördur begleiten wollte, und ich einen doppelten Satz an Klamotten ein. Es waren 30km/h Wind sowie quasi Dauerregen angesagt. Aber wir wollten trotzdem unbedingt unsere Fahrt machen!

Für Rocco war der Trip außerdem wichtig, da er, wie ich ja schon reichlich berichtet habe, wieder Probleme mit der Lunge hat und ich ihm einfach mal die Lunge ordentlich durchpusten wollte – galoppieren und dabei die gute, jodhaltige Nordseeluft inhalieren.

Um 10 Uhr war alles verstaut, die Pferde schnell verladen und los ging es in Richtung Norden, natürlich bei Regen.

Den Tiguan hat das Wetter zum Glück überhaupt nicht beeindruckt. Auf Allradmodus geschaltet zog er die lächerlichen 1700kg hinter sich her, als wäre der Hänger aus Plastik und mit Federn gefüllt.

Leider gab es kurz vor Sankt Peter Ording eine Straßensperrung und die Navi leitete uns ziemlich doof um, so dass wir eine halbe Stunde umherirren mussten, bevor wir endlich am Strand in Böhl ankamen. Zu dieser Jahreszeit ist der Strandparkplatz schon gesperrt, aber wir konnten ohne Probleme auf dem Parkplatz vor den Dünen halten und die Pferde ausladen.
Diese mussten die neue Umgebung natürlich ersteinmal ausgiebig erkunden und ließen sich dann nur ungeduldig satteln. Die Abenteuerlust war geweckt!

Auch Gina, meine Hündin und ständige Begleiterin , war schon ganz aufgeregt.

Endlich konnten wir aufsitzen (Rocco wollte gar nicht stillhalten) und los ging es. Zu Pferd ritten wir die Strand-Straße zum Strandparkplatz entlang.
Dieser stand dank des Wetters ziemlich unter Wasser. Überall standen riesige Pfützen und die Pferde versuchten, so nah wie möglich ans Dünengras zu kommen. Das schien ihnen wohl der sicherste Untergrund weit und breit zu sein. Und so mussten wir uns ordentlich anstrengen, um die Pferde immer wieder in Richtung der Pfützen und weg von den Dünen zu bewegen.

Zu unserer Überraschung kam schon beim Satteln die Sonne heraus, und auch am Strand begleitete sie uns weiterhin. Leider hatten wir nicht daran gedacht, Sonnenbrillen einzupacken, und so blendeten die Pfützen doch ziemlich heftig. Aber wir wollen uns nicht beschweren – mit solch schönem Wetter hätten wir nie gerechnet!

Die nächsten anderthalb Stunden verbrachten wir damit, den doch leider recht kleinen Strandabschnitt abzureiten, die Begrenzungen zu finden und die Pferde meist im flotten Trab und Galopp zu reiten. Insgesamt kamen wir dabei immerhin auf 9 Kilometer Strecke – mehr oder weniger im Kreis. Rocco legte einen super-raumgriffigen Mitteltrab hin, Gina jagte überglücklich durch die Pfützen und bellte die Pferde immer wieder überdreht an – ein Hütehund in seinem Element.

Immer wieder versuchten die Pferde, in Richtung der Dünen zu entwischen, denn der nasse Boden und das stehende Wasser schien sie zu beunruhigen. Wir ritten zu “dem großen Priel”, das Svenja, Jenny und ich vor so vielen Jahren total übersehen haben und somit unser Abenteuer seinen Lauf nahm (siehe Wanderreiter auf Tour 1)..

Wie wir da so entlangritten und von allen Seiten von “Reiten verboten” Schildern umringt waren, fragte ich mich immer mehr, wie wir jemals all diese Schilder haben übersehen können?! Ich kann es mir immer noch nicht erklären… 😉
Bei unserem heutigen Ritt fiel mir dadurch auch erst auf, wie klein dieser bereitbare Strandabschnitt nur ist. Auch ins Wasser konnten wir nicht reiten, in diese Richtung versperrten uns ebenfalls “Reiten verboten” Schilder den Weg. Wirklich schade. Ich hatte das doch alles etwas größer in Erinnerung (naja, wenn man die Schilder übersieht, kein Wunder).

Nach einiger Zeit, wir galoppierten gerade flott mit Rückenwind über den festen Strand, fing es heftig an zu regnen. Lustigerweise ritten wir dabei aber trotzdem noch im Sonnenschein. Und so galoppierten wir einfach weiter. Der Regen kam von hinten, die Sonne von rechts und es entstand zu unserer Linken ein wunderschöner, großer Regenbogen, dessen Ende man sogar auf dem Strand sehen konnte. Gold gab es dort aber leider nicht zu holen 😉

Nach anderthalb Stunden wurde es uns dann aber auch langweilig, und so nahmen wir noch einmal den Strandabschnitt in seiner vollen Länge im Galopp mit, bis hinauf zum Strandparkplatz.

Allerdings machte Hördur dann doch irgendwann schlapp, und so parierte ich auch Rocco durch. Dem ging es weiterhin blendend. Er atmete wie ein Sportpferd und war so lebendig wie lange nicht mehr. Zuletzt habe ich ihn auf der Kur bei Rebekka Heppner so erlebt, und davor zuletzt vor vielen Jahren..

Als wir dann den restlichen Weg zum Hänger im Schritt zurückritten,  drehte Rocco erst so richtig auf. Seitengänge im Trab, für jede Dressuraufgabe bereit. Statt zu steigen, wie ich es eigentlich von ihm wollte, sprang er gleich mit allen Vieren in die Luft – ein Ansatz einer Kapriole (das Pferd springt mit allen Vieren in die Höhe und schlägt mit den Hinterbeinen aus, wonach es natürlich wieder auf allen Vieren landet)? Was war mit diesem Pferd los?
Er war wirklich verrückt und toll drauf. Am liebsten hätte ich alle Dressuraufgaben und alle Zirkuslektionen mit ihm hingelegt, die wir mal so draufhatten. Er war einfach wieder 9 Jahre jünger – ein 5jähriger Rocco, so wie ich ihn damals gekauft hatte. Ein gesunder Rocco.

Bei Sonnenschein ließen wir die Pferde fressen und verluden sie dann wieder, denn die nächsten schwarzen Wolken zogen schon auf. Und so waren wir doch recht früh wieder zu Hause in Hamburg, aber mit gut durchgepusteten und hoffentlich glücklichen Pferden.

Im Nachhinein beschäftigt mich nun doch sehr, wie gut es Rocco dort in der Seeluft wieder ging. Es hat maximal eine Stunde gedauert, und schon war er wie ausgewechselt. Befreit, jung, kraftvoll, voller Energie.

Und obwohl ich ihn zu Hause behandle, die Haltung absolut optimiert habe und immer in Kontakt mit Rebekka stehe, damit sich bloß nicht wieder etwas dauerhaft bei Rocco in der Lunge festsetzt, brauchte es nur ein paar Stunden an der Nordsee, und er war ein ganz anderes Pferd.

Das stimmt einen doch sehr nachdenklich und macht einen traurig. Vielleicht ginge es Rocco dauerhaft an der See besser. Wie sehr belastet es ihn, hier zu sein statt an der See?

Ich muss ihn und seine Entwicklung nach der Kur auf jeden Fall weiterhin scharf im Auge behalten.

😈🐎Heute hat das Galopptraining begonnen …

😈🐎Heute hat das Galopptraining begonnen 💪🏋️ Nach 2 Monaten sind die Muskeln längst wieder aufgebaut, Schritt- und Trabkondition bzw. Wanderritt-Distanzen bis ca. 20km wiederhergestellt. Jetzt weiten wir die Lunge noch ein bisschen mehr und trainieren gleichzeitig die Rennkondition vom Reitbegleithund 🐶😍
Diese Runde, die unten zu sehen ist, reiten wir im normalen Ausreittempo in ca. 60Minuten mit unseren üblichen durchschnittlichen 5km/h. Heute dann hauptsächlich im Galopp, wo der Boden es zuließ und nur auf den Spurenwegen gab es Schrittpausen. #cob #rao #dämpfigkeit

dieses Wochenende steht im Zeichen der …

dieses Wochenende steht im Zeichen der lungenkranken Pferde. Gestern habe ich ein Pferd, das zu Rebecca sollte abgeholt und auf dem Weg an Rebecca übergeben. Dann ein Telefonat mit einer Bekannten, deren Pferd ebenfalls erkrankt ist und jetzt fahre ich gerade zu rocco. Ich bin schon ganz gespannt wie es ihm geht und wie er beim Ausritt heute drauf ist. später gibt es ein paar Fotos.😊☀️

Rocco ist wieder 5 Jahre alt und hat sein …

Rocco ist wieder 5 Jahre alt und hat sein spanisches Feuer wieder! Wir haben einen 2stündigen Ausritt im Marsch-Schritt, Trab und nen flotten, langen Galopp hingelegt. Roccos Atmung war gerade nach dem Galopp hoch, aber Rebekka sagt, das ist alles ok für seine Krankheit. Sone Lunge muss ja auch mal arbeiten, damit da was in Bewegung kommt. Und das tat es. Beim Reiten lief der Schnodder, hinterher hat man den Schleim beim Abhören blubbern gehört. Beim Inhalieren mit dem Air One (insges. 120ml NaCl) fing er sogar an zu husten! Endlich kommt auch der tief sitzende Schleim raus und endlich hustet Rocco ab. Seit 2 Jahren kam aus dem Pferd kein Huster mehr raus!! Ich bin soooooo erleichtert und dankbar Rebekka gegenüber und glücklich!!

Rocco grüßt aus Ostfriesland

Rocco grüßt aus Ostfriesland!
Habe gerade ein paar Bilder von Rocco bei der Arbeit erhalten. Wie Rebekka berichtet, ist sein Bauch auf den Bildern wieder runder, da er gerade inhaliert. Es ist erstaunlich, durch welche Einflüsse die COB Lunge sich weitet. Als Rocco noch hier war, habe ich auch ständig Unterschiede entdeckt. Rechts mehr als links, beim laufen mehr als beim Stehen, manchmal, vermutlich wetterabhängig, auch im Laufen weniger.. Da soll mal einer durchblicken!
In 2 Wochen fahre ich Rocco besuchen und werde dann auf jeden Fall berichten!