Ponywaldschänke bei Regen, Regen, Regen

Natürlich, da ist es den ganzen Mai so wunderschön sonnig und warm, und als Leni – mein Nachwuchswanderreitertalent und Patenkind – und ich endlich unseren längsten gemeinsamen Ausritt starten mit Pause an der Ponywaldschänke, regnet es.

Angesagt war allerdings trockenes Wetter, und so haben wir doch etwas blöd aus den Regenklamotten geschaut, als es nur noch regnete.

Zum Glück hatten wir alles dabei – Regenhose und Wachsjacke für Leni und den riesigen Mantel von Loesdau für mich (und Rocco).

Es regnete wirklich vom 3. Kilometer an, bis wir wieder an der Weide waren. Die Pause an der Ponywaldschänke fiel besonders nass aus, aber wir trotzdem dem Regen, saßen unter der Kastanie am Anbinder und aßen unser leckeres bestelltes Mittagessen. Pah! Wen stört schon Regen!

Ein Wanderreiter kennt keinen Schmerz 😉
Rocco und Hördur waren allerdings beide nicht so begeistert. Trotz des Wetters war Rocco sehr langsam und kaum zum Galopp zu bewegen. Vielleicht hatte er über Nacht zu sehr gefroren und war davon müde und verkrampft. Ich beschloss daraufhin, ihn in Zukunft – so ungern ich das tue – bei solchem Wetter mit Regendecke auf die Weide zu stellen. Wenn er SO viel Energie verbraucht, nur um warm zu bleiben, ist es das nicht wert.

Und siehe da, als er am nächsten Tag – mit Decke – unterwegs war, war er wieder bester Laune.

Nach unserem ziemlich nassen und für Leni auch irgendwann kalten Ausritt gab es eine heiße Badewanne für Leni, eine heiße Dusche für mich, einen Bademantel für Gina und dann Abends noch leckere gegrillte Burger bei Freunden zum WM-Aus für Deutschland.

Zum Glück ist das Wetter für unseren geplanten Urlaub und Wanderritt deutlich besser!!